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Olaf Sandow Photography

Olaf Sandow Photography macht aus eins wieder zwei. Ihr werdet es sicher schon bemerkt haben, dass ich  meine Galerien von meinem Blog entfernt habe. Dazu entschloss ich mich, weil ich fand, dass mein Blog zu textlastig geworden ist für reine Fotopräsentationen. Nun habe ich hier wieder eine klare Trennung vollzogen. Der Blog wird weiterhin als solcher neben meinem Portfolio bestehen bleiben. In meinem Blog schreibe bzw. poste ich weiterhin Foto-Dokus, Reiseerlebnisse und alles was mir so vor die Kamera kommt. Mein Portfolio ist dann eher Ausstellungsplatz für besondere Locations bzw. Fotoshootings. So muss sich dann ein Betrachter von einer Fotoseite nicht ellenlang durch den Textkram wälzen. Wer das möchte, für den habe ich ja noch meinen Blog. Im Klartext heisst das, auf meinem Blog wird es keine Bildergalerien mehr geben, abgesehen von den Galerien die den Textbeitrag stützen und im Portfolio wird es keine langen Textpassagen geben. Ich finde das ist so besser strukturiert.

Nun habe ich für mich entschlossen, für den Blog hauptsächlich mit den Lumix Kameras SX-7 und LX-7 zu fotografieren, ausgenommen natürlich ein Fotoshooting welches ich auf beiden Seiten dementsprechend präsentieren möchte. Den Anfang hat schon meine LX-7 in den Artikel über Biecz und Brody erledigt. Ich denke das Ergebnis ist doch recht gut und kann sich sehen lassen. Nun bich ich euch ja noch meine Fotos vom Shooting mit go2know aus Berlin Lichtenberg in der Fleischfabrik schuldig. Diese könnt ihr euch auf meinem Portfolio ansehen.

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Ein Flakon

Ein Flakon ist ein  aus  Glas bestehendes Gefäß oder Fläschchen mit schmalem Hals und einer runden Form als Bauch, in dem in der Regel Parfum aufbewahrt wird. Flakons gibt es  in jeder Form,  rund, eckig, breit, schmal, hoch oder nicht so hoch, etc. zu erwerben. Flakons gibt es in allen Farben.

Hier wieder eine kleine Makro-Spielerei mit der Lumix LX7 und einem leeren Parfüm Flakon, in der ich einige Kreativprogramme der Kamera probiert habe. Die LX7 war auf ein Stativ montiert und ausgelöst habe ich mit dem 2 sek. Zeitauslöser der Kamera. Als Beleuchtung fungierte eine Fotoleuchte mit einer 5500 K Tageslichtlampe. Die Bilder sind komplett unbearbeitet nur geschnitten für meine Seite mit Photoscape. Spannend war die Frage, ob ich überhaupt eine schöne Perspektive finden werde mit der kleinen Kamera. Aber die ganze Sache lief besser als ich es mir vorgestellt hatte. Meistens fokussierte ich automatisch, in einigen Fotos (ich habe nicht alle eingestellt) fokussierte ich manuell. Man fand in kurzer Zeit sehr viele Perspektiven. Die Kamera ist klein und dadurch sehr beweglich in ihrer Positionierung. Lässt sich ganz anders händeln als die Canon mit dem 100er Makro.Die Kreativprogramme taten das pübrige, ich war erstaunt was die Kamera so zu Stande brachte, hätte ich eigentlich so nie erwartet. Nun gut ich habe solche Möglichkeiten bis zum heutigen Tag auch nicht probiert und ausgereizt. Ein Fehler. So sitzt man nicht ewig am Rechner sondern lässt die Kamera gleich an Ort und Stelle für sich arbeiten. Und an Kreativprogrammen besitzt die Lumix LX7 reichlich Auswahl. Anfangs war ich etwas geknickt wegen den nur 10 MPix Auflösung, aber für A4 Ausdrucke und meiner Homepage sind die Fotos gross genug.


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Werra 1- Ein altes Modell

Heute war die kleine Carl Zeiss Werra 1 an der Reihe. Ehemals als Volkskamera zu DDR Zeiten heissbegehrt, machte sie doch keine schlechten Fotos. Ich hatte meine Fotolampen überprüft, da kam mir die Idee mit der Werra 1 als Motiv, ein paar Makros mit der LX7 zu schiessen. Nicht mit der Canon, nein. Dieses mal griff ich mir die kleine Edelkompakte Lumix LX7 um zu testen wie sie in Puncto Makro denn so abschneidet. Ich baute sie auf ein Stativ und löste sie mit dem Zeitauslöser 2 sek. aus. Eingestellt war sie auf AV(Zeitautomatik). Je nach Perspektive benutzte ich den gesamten Bereich der Blenden von 1.4 bis 8.0  80 ISO und manueller Weissabgleich waren die restlichen Einstellungen. Den Weissabgleich richtete ich nach der Fotolampe aus und stellte ihn in der Farbwahl auf 5500 Kelvin. Weiterhin wählte ich Monochrome als Bildstil aus. Den Schnitt legte ich 1:1 fest. Das geht bei der LX7 wie das Brezelbacken über ein Wahlrad direkt am Objektiv, auch den Fokus kann ich so in Windeseile verstellen und meinem Motiv anpassen. Die Bildqualität entsprach JPEG. Also seht ihr die Bilder so, wie sie aus der Kamera gekommen sind. So kam die Werra 1 nach 60 Jahren auch wieder einmal zum Einsatz, wenn auch nicht selber sondern eher als Model. Ein wenig entstauben und gangbar machen und dann sollte ein direktes fotografieren mit der Werra 1 auch wieder möglich sein.


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Brody

Brody (dt.Pförten)

Den Tip von Brody bekam ich von Peter, Danke. Es war eine gute Idee heute dort hin zu fahren. Man konnte sich perspektivisch wieder einmal austoben und auch die kleine Edelkompakte habe ich wieder besser in den Griff bekommen.  Die erste Station heute war Biecz, dann ging es nach Brody. Alles in allem waren es keine Entfernungen, so dass man auch schnell vor Ort war.

Brody kannte ich bisher überhaupt noch nicht. Vielleicht hatte ich geahnt das es in Polen liegt. Das sich dort aber solch eine starke Location versteckt, damit hätte ich nie gerechnet. Wenn ihr direkt nach Brody wollt, dann fahrt über Forst/L. Das sind von Cottbus aus ca. 40 km. Was aber versteckt sich nun in Brody?

Brody ist eine kleine polnische Landgemeinde mit gerade einmal 1000 Einwohnern. Hier findet man die Schloss- und Gartenanlage von Brody (Pförten). Das alte Schloss wurde zwischen 1741 und 1749 zu einem dreistöckigen hufeisenförmigen Repräsentationsbau umgestaltet. Eigentümer der Anlage war der  frühere Premierminister und Reichsgraf Heinrich von Brühl (1700-1763). Das Schloss war von einem Schlosspark und zwei Kavallierhäusern umgeben. Brühl liess auch das Städtchen umgestalten, welches in diesem Zuge drei Stadttore bekam. Eines davon kann man in meiner Fotogalerie sehen. Seit 2010 gehört der Schloßpark Brody dem Europäischen Parkverbund Lausitz “Von Graf Brühl bis Fürst Pückler” an.

Von dem ganzen Pomp und Gloria kann man heute nicht mehr viel erkennen. Die Anlage wurde gerade wiederentdeckt und wird mit europäischen Mitteln saniert. Das Schloss ist entkernt und eingerüstet. Die anderen Anlagen befinden sich in einem leidlichen Zustand. Von der Schlossseite aus wirken sie wie saniert, geht man jedoch ein Rund um das Objekt, dann sieht man den Verfall. Der Zahn der Zeit nagt an allen Gebäudeteilen. Links hat sich eine Hotelanlage etabliert. Palac Brühla nennt sie sich. Es handelt sich hier um ein gut eingerichtetes Boutique Hotel zu moderaten Preisen. Auch ein Restaurant mit einer guten Speisekarte befindet sich im unteren Bereich.

Hinter dem Schloss schliesst der Schlossgarten an, Eine riesige Anlage in einem doch recht gutem Zustand. Wenn es die Zeit erlaubt, möchte ich den Park gerne einmal durchwandern. Es gab heute einen spannenden Himmel, so bekam ich dann auch die eine oder andere spannende Perspektive in den Kasten. Parken kann man im Schlosshof oder davor kostenlos. Einen Kilometer entfernt findet man noch einen Turm, der zu Feuer-Melde Zwecken genutzt wird. Den kann man für kleinen Eintritt besteigen. Leider war es schon zu spät, so werde ich wiederkommen müssen.

Fazit: Es war ein grossartiger Tag mit grossartigem Wetter. Meine anfänglichen Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet. Biecz war ein spannender Ort. Brody aber auch. Hier lag das grösste Potential. Ein altes Schloss, ein Turm, ein riesiger Schlosspark und ein See, den man aber erst suchen muss. Man kann sehr gut speisen im Palac Brühla. Brody ist ein Geheimtipp in Sachen Freizeitgestaltung.

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